Samstag, 18. Juli 2009

Urlaub am Mabua Beach

Eigentlich war unser Urlaub völlig anders geplant, wir waren zu zweit unterwegs und wollten hier auf den Philippinen zwei junge Frauen treffen, die wir im Internet kennengelernt hatten.
Gelandet waren wir in Cagayan de Oro, doch von den Mädels fehlte jede Spur, auch keine email mehr, wer weiss, wem wir da aufgesessen sind. So blieb uns nur eins, aus der Not eine Tugend zu machen und wir entschlossen uns spontan nicht lange zu warten , sondern schon am nächsten Tag die Suche nach einem geeigneten Plätzchen für unsere drei Wochen zu beginnen.
Wir nahmen uns das wohl billigste , wenn auch nicht sonderlich komfortable Reisemittel und zwar einen Bus, um der Küstenstrasse von Cagayan de Oro in Richtung Osten zu folgen, um einfach zu sehen, wo es sich lohnt länger zu verweilen. Es bot sich uns eine einzigartige und auch abwechslungsreiche Landschaft und die Entscheidung einfach an einem Ort zu bleiben, viel wirklich schwer. Nach drei Tagen , von Jasaan, Balingoan, über Gingoog und Nasipit und Butuan, kamen wir an den Lake Manit, ein Süßwassersee, der heisse Stellen hat. Hier war dann auch erstmal eine Rast fällig und wir haben prima in unserem Minizelt geschlafen, obwohl uns zunächst etwas mulmig wurde, bei dem Gedanken so einfach im Freien, ohne Schutz zu übernachten. Eine herrliche Erfahrung, die uns dann dazu bewog, am Mabua Beach, der nur rund 10 Kilometer von Surigao entfernt ist, unser nächstes Lager aufzuschlagen. Hierher hatten uns Philippinos begleitet, die diesen Strand selber sehr lieben und meist an den Wochenenden hierher kommen. Da es hier noch keine Campingregeln gibt, waren wir uns einig, den Rest unseres Urlaubs hier zu verbringen, viel Geld für Quartiere zu sparen und einfach unter freiem Himmel mit unserem Zelt zu wohnen und so den besten Kontakt zur Natur zu haben. Dadurch, dass das Wasser absolut sauber und klar war, waren wir oft stundenlang schnorcheln, dabei habe ich mir auch gleich in den ersten tagen einen schönen Sonnenbrand zugezogen und mußte ab sofort nur noch mit Tshirt baden gehen. Manche Abende saßen wir mit Einheimischen zusammen und haben uns den Rum schmecken lassen und manchmal waren wir wirklich völlig allein hier. Am letzten Wochenende hat das Glück etwas nachgeholfen, denn wir haben jeder unsere jetzige Freundinnen kennengelernt und sogesehen, war dieser Urlaub am Mabua Beach, wenn auch nicht geplant, ein voller Erfolg.

Donnerstag, 21. Mai 2009

Alice Beach


Der Alice Beach von Santa Fe auf Bantayan Island zählt für mich zu den schönsten Stränden, die
ich bisher auf den Philippinen entdeckt habe. Schon beim Anlegen an der Pier hat man eine wunderbare Aussicht auf den Strand und den Santa Fe Beach Club. Von hier, so lange das Auge reicht, weißer Korallensandstrand und Palmen und kristallklares Wasser. Wir waren hier für eine Woche und hatten super Wetter und wie es sich für europäische Touristen in den Tropen gehört, einen schönen Sonnenbrand. Trotzdem waren die Tage hier, an diesem Beach, die schönsten unseres Urlaubs. So richtig relaxen konnten wir in unserem Resort, direkt am Strand in Bambusliegestühlen, ab und zu ein kühler Drink und natürlich regelmäßig ein Bad, denn das Wasser ist nicht nur kristallklar, sondern auch sehr warm und angenehm.
Was gibt es schöneres, als diese Aussicht, auf das türkisfarbene Wasser und die nicht allzuweit entfernten Inseln und einen herrlichen Sonnenuntergang.
Wir waren sicher nicht zum letzten mal hier, denn es war Erholung pur.

Dienstag, 19. Mai 2009

Paradies Beach bei Santa Fe

Paradiesisch gelegen, daher sicher auch der Name Paradies Beach. Wir waren in unserem letzten Urlaub hier und waren einfach begeistert von diesem nur ca. 200 Meter langem Strandstück nur unweit von dem Ort Santa Fe auf Bantayan Island. Wir kamen mit einem Boot hierher, da
der Zugang von der Landseite ziemlich schwierig zu sein scheint, denn alles scheint hier naturbelassen zu sein und man kommt sich wie auf einer einsamen Insel vor. Umso mehr erstaunt waren wir, dass plötzlich ein, vom Gouverment beauftragter Philippino auftauchte und ein Eintrittsgeld von 100 Peso kassierte. Ist schon in Ordnung, dass darüber gewacht wird, dass alles so belassen wird, niemand seinen Müll hier herwirft und auch für alle , die nach uns kommen eine kleine heile Welt erhalten bleibt.
Am Paradiesbeach wachsen wild recht seltene Pflanzen, ungestört von Menschen haben sie Besitz ergriffen von diesem schönen Flecken Erde und haben dabei alle Taifune und Trockenperioden überlebt. Links und rechts von Vulkangestein begrenzt der wunderschöne weisse Korallensandstrand am kristallklaren und türkisfarbenen Wasser der Visayasea.
Besonders beeindruckend war die scheinbar absolute Stille hier und doch konnte man ab und zu einen Vogel zwitschern hören, oder nur die feinen Wellen, die ans Ufer rauschen. Ein Ort, der wunderbar geeignet ist zum Entspannen und um die wunderbare Aussicht auf die Visayasea zu geniessen.